Die Burg zu Burghausen liegt oberhalb der gleichnamigen Altstadt und ist mit 1051 Metern die längste Burganlage Europas. Sie gilt gleichzeitig als längste Burg der Welt. Sie besteht aus sechs Burghöfen. Ein großer Teil der Bauten und der Charakter der Gesamtanlage stammen aus der Zeit der Wittelsbacher, vor allem aus den Jahren um 1480 bis 1503 (Quelle der Textstellen: Wikipedia).

Uhrturm im 6. Burghof aus dem 16. Jahrhundert
Eingang zum inneren Burghof
Treppe zum Kemenatenbau

Umfangreiche Grabungen zwischen 2002 und 2004 bestätigten, dass der Burgberg bereits in der Bronzezeit besiedelt war. Im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. sollen Kelten den Burgberg als Abschnittsbefestigung genutzt haben. Zu einem ersten größeren Ausbau kam es um 1090.

Insbesondere im 15. Jahrhundert wurde die Burganlage unter den Wittelsbachern massiv ausgebaut und erhielt ihren heutigen Charakter als Festungsausbau. Bis Anfang des 16. Jahrhunderts entwickelte sich die Anlage zu einer in sich geschlossenen Wehr- und Wohnburg.

Der Wöhrsee, der als Badesee genutzt wird.

Heute beheimatet die Burg das Stadtmuseum von Burghausen. Zuweilen dient sie als Filmkulisse und ist Veranstaltungsort für Konzerte. 

Blick auf die Altstadt von Burghausen
Allianzwappen von Herzog Georg dem Reichen und Herzogin Hedwig